____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―
Richard Germer
ββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββ
top
Richard Germer (* 4. November 1900 in Hamburg; β 12. September 1993 ebenda) war ein deutscher VolkssΓ€nger und Komponist. Er war jahrzehntelang einer der populΓ€rsten Hamburger Musiker und bekannt fΓΌr seine heimatnahen norddeutschen Texte und seine Auftritte mit anderen Hamburger Originalen wie Heidi Kabel. Germer wurde auch als Der Mann mit der Laute bezeichnet.
Contents
β’ Leben
β’ Zitat
β’ Auszeichnungen
β’ HΓΆrspiele
β’ Diskografie
β’ Bibliographie
β’ Literatur
β’ Weblinks
β’ Einzelnachweise
ββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββ
Leben
Germer wurde 1900 im Hamburger Stadtteil Barmbek geboren und war evangelisch-lutherischer Konfession. Er war in seiner Jugend Mitglied der Wandervogelbewegung und absolvierte nach der Schule eine Ausbildung zum Kaufmann.
Mit zwanzig Jahren erhielt er bei einem Gesangswettbewerb den ersten Preis und entschloss sich daraufhin zu einem Musikstudium bei Carl Waschmann und Luigi Gareno. Er trat zunehmend in Hamburg und Umgebung auf und debΓΌtierte 1927 im Rundfunk. Ein Jahr spΓ€ter spielte er seine erste Schallplatte ein. Benno Strandt dichtete fΓΌr ihn Texte. Weitere Texte von u. a. Wilhelm Busch, Fred Endrikat, Fritz GraΓhoff, Erich KΓ€stner, Hans Leip und Dirks Paulun flossen in sein Repertoire ein. Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.030.915).cite-ref-1[1]
In der Bundesrepublik avancierte er zu einem der bekanntesten KΓΌnstlern des Nordwestdeutschen Rundfunks, der mit seinen Shantys und Volksliedern beeindruckte. Er trat in ganz Hamburg auf, u. a. mehrmals in der Musikhalle und im Operettenhaus, im Fernsehen war er hΓ€ufig musikalischer Gast in der Haifischbar. 1960 ΓΌberlebte er einen schweren Autounfall. Er war der Stiefvater von Hans-Olaf Henkel.cite-ref-welt-261490-2-0[2]
Richard Germer wurde auf dem Friedhof Blankenese beigesetzt.
Zitat
Richard Germer 1950:
"Eigentlich bin ich gelernter Kaufmann. Ich habe mit Zucker angefangen. Aber nebenbei war ich begeisterter Wandervogel. Mit zwanzig Jahren bekam ich bei der ersten Jugendtagung in Heidelberg den ersten Preis, und von da ab rollte der Laden von ganz allein. Γberall, wo in Hamburg was los ist, bei Vereinsfesten, Betriebsfeiern, BetriebsausflΓΌgen, wollte man mich haben. 1925 kam ich zum Rundfunksender. Es war eine Liebe auf den ersten Blick, und wir sind uns treu geblieben, der Rundfunk und ich. Meine grΓΆΓten Erfolge habe ich immer mit meinen Hamburger Liedern. Es sind plattdeutsche und hochdeutsche Lieder, die ich im Laufe der Jahre in ganz Deutschland bekannt gemacht habe. Viele davon habe ich selbst vertont nach den Gedichten unserer Heimatautoren wie Gorch Fock, Rudolf Kinau, Heinrich Deiters, Otto Franz Grund, Hermann LΓΆns und Hans Leip. In letzter Zeit habe ich auch kabarettistisch gearbeitet, aber meine eigentliche Liebe gehΓΆrt doch dem Volkslied. Es ist mein groΓer Kummer, dass das Volkslied, das frΓΌher bei jeder festlichen Gelegenheit mit Begeisterung aufgenommen wurde, heute so sehr als Stiefkind behandelt wird. Und so hoffe ich, dass ich mit meiner Arbeit dazu beitragen kann, meinem geliebten Stiefkind wieder seinen rechten Platz zu erobern. "cite-ref-3[3]
Auszeichnungen
HΓΆrspiele
β’ 1950: Gorch Fock β SΓΆbentig Joahr (Laute, Gesang) β Regie: Hans Freundt
β’ 1952: HΓΌΓΌt kummt Vadder ok mol an de Luft! (Sprecher) β Regie: Hans Freundt
β’ 1954: Wi junge LΓΌΓΌd (Funkspiel aus der Reihe: Uns Moderspraak von Walter GΓ€ttke mit und ΓΌber R. Germer) β Regie: Nicht bekannt
Diskografie
β’ 1963: An de Alster, an de Elbe, an de Bill (Polydor)
β’ 1974: Seemannsgarn β Vinyl DLP (Telefunken)
β’ 1998: Geh'n wir mal zu Hagenbeck (Bear Family Records)
β’ 2008: Richard Germer singt Hans Leip (Bear Family Records)
β’ 2008: Richard Germer Wo die Nordseewellenβ¦ 1929β1953 (Bear Family Records)
Bibliographie
β’ Richard Germer bearbeitet von Erwin Schwarz-Reiflingen β Erfolge zur Gitarre Heft 1 / Musikverlag Hans Sikorski. Hamburg / Ed. Nr. 211 a
β’ Richard Germer mit Texten von Benno Strandt bearbeitet von Friedrich Stoppa β Erfolge zur Gitarre Heft 2 / Musikverlag Hans Sikorski. Hamburg / Ed. Nr. 211 b
β’ Richard Germer mit Texten von Benno Strandt bearbeitet von Friedrich Stoppa β Erfolge zur Gitarre Heft 3 / Musikverlag Hans Sikorski. Hamburg / Ed. Nr. 211 c
Literatur
β’ Eckardt Opitz: Germer, Richard. In: Franklin Kopitzsch, Dirk Brietzke (Hrsg.): Hamburgische Biografie. Personenlexikon. Band 2, Wallstein Verlag, GΓΆttingen 2003, ISBN 3-7672-1366-4, S. 139β141.
β’ Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933β1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2188f. online
Weblinks
β’ Richard Germer bei IMDb
β’ Richard Germer bei Discogs
β’ Interviews mit Richard Germer von 1964 und 1967
β’ Bilder von Richard Germer
Einzelnachweise